Rostlauben, oder nicht?

Oldtimer und US car Treffen in Landau, da muss ich hin! Ich suche schon länger ein oder auch zwei alte Autos die ich als Kulisse oder schmückendes Beiwerk für Shootings benutzen kann. Vielleicht habe ich Glück und finde hier ein Fahrzeug samt Besitzer-in. Die Dicke5 geschnappt und ab nach Landau. Es ist eine Affenhitze heute, aber ich bin früh dran und kann ja gehen wenns zu heiß wird. Ich schlapp so voller Tatendrang auf das Gelände und was steht da 10m vor mir? Ein Buick in Mimt-Weiß…. wie cool, noch nicht mal 5 Minuten da und schon so ein Schätzchen! Ich also hin und den Wagen in Augenschein genommen. Es stehen noch mehr Menschen hier, ob einer davon wohl der Besitzer ist? Nach einem Augenblick geht eine junge Dame an den Kofferraum, Jackpot! sie gehört zum Auto. Nachdem ich sie angesprochen hatte und ihr erklärt habe was ich suche hat sie mir ihre Mailadresse gegeben. Prima, wir treffen uns und besprechen alles. Derart beflügelt bin ich dann noch gaaaaanz gemütlich über den Platz geschlendert, hab ein paar schöne Fotos gemacht und mir noch ein Softeis geholt. Der Eisverkäufer hat die Langsamkeit und die Detailverliebtheit erfunden. Jedes Eis von Hand mit Liebe dekoriert. Eine Schlange von 20 Personen hat ihm dabei in froher Erwartung, daß er sich vielleicht ein klitzekleines Bisschen beeilt, dabei zu gesehen. Ich hab mir dann den Rest der Autos noch angesehen und war dann um 14 Uhr gar und bereit nach Hause zu fahren und mir meine Fotoausbeute anzuschauen. Guckst du….

Hightech und Handarbeit

Es gab schon lange keinen „Einsatz“ mehr für WomansWineWork dies sollte sich in den letzten Tagen ändern. Ich muss dazu sagen das ICH die Winzerinnen gefragt habe ob ich mit meiner Dicken5 kommen darf und eine kleine Reportage über ihre Arbeit machen darf. Also hier nochmal ein fettes DANKE an Laura Edel das sie an mich denkt und mir Bescheid sagt wenn sich mich dabei haben kann und will.

Pling Pling…. mein Telefon mit einer Nachricht, von Laura: wenn du magst dann kannst du heute kommen wir setzen Reben in einen neuen Wingert ein. KLAR mag ich, wir haben schnell die Details geklärt und der Plan steht. Ich habe mein neues Objektiv eingepackt und bin los.

Irgendwann ist ein Wingert mal alt und nicht mehr ertragreich, dann muss er weg. Die Stahlseile und die Stangen kommen raus, vorher noch das Laub weg, dann werde die Rebstöcke rausgezogen, er Boden wird bearbeitet das die neuen Setzlinge gute Bedingungen haben. Und was kommt jetzt? Eine Scheurebe soll ins Feld. Wie wird das denn gemacht? Von Hand doch sicher nicht, oder? Wie sehen die Setzlinge aus?

Zum Transport stehen die Setzlinge im Wasser. Also die Wurzeln sehen ganz normal aus, aber wieso sind die so grün oben? Sieht aus wie zugekleistert! Lauras Vater hat mir erklärt das der untere Teil eine Amerikanische Rebe ist, diese sei gegen bestimmte Schädlinge resistent und der obere Teil ist Scheurebe, die Traubensorte die später geerntet werden soll. Der grüne Wachsüberzug schützt den Teil der Veredlung vor Schaden. Das macht Sinn finde ich und was wird noch benötigt um die Kleinen zu setzen? Wieviel pro Reihe? Wieviele Reihen passen hier hin? Wo fängt die Reihe an und wo hört sie auf? Du liebe Zeit hier muss viel beachtet werden und an dieser Stelle kommt HighTech zum Einsatz.

  

Dies Satellitendingsbums ist verbunden mit einem Empfänger auf dem Traktor, quasi Wlan, Strom bekommt das Teil von einer Autobatterie, tja und via Satellit wird alles ausgemessen. Als ich das hörte war ich beeindruckt, Satellitentechnik auf´m Trecker!

Nun können die Reben gesetzt werden. Dies wird teilweise in Handarbeit gemacht, die Maschine die am Traktor hinten anhängt wird von 2 Personen mit Rebensetzlingen und den Bambusstangen bestückt. Die Stangen sorgen dafür das der Setzling nicht krumm und schief wächst und da sie aus Bambus ist verrottet sie einfach wenn die Rebe „erwachsen“ ist.

   

Zum Schluß werden die Reihen noch mal kontrolliert, die Stangen tiefer in die Erde gedrückt, fehlende Reben oder Stangen ersetzt und der Anfang und das Ende der Zeile kontrolliert. Dies passiert zu Fuß und von Hand. Laura erzählt gerne von ihrem Beruf und ich bin eine interessierte Zuhörerin. Sie beantwortet auch meine Fragen immer sehr ausführlich und verständlich. An dieser Stelle ein fettes DANKE dafür.

 

  

So, jetzt muss das nur noch alles wachsen und gedeihen das in ein paar Jahren kräftige, ertragreiche Reben daraus werden. Ich werde diesen kleinen Wingert mal im Auge behalten und schauen was hier sonst noch gemacht werden muss, denn der kann ja nicht einfach so vor sich hin wachsen. Die Winzerin muss schon noch was tun das es leckeren Wein gibt.

Danke an Laura das ich dabei sein durfte und an Papa für die informativen Erklärungen.

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Hamburg hat mich!

Ich bin ja nicht sooooo der Stadtfan, aber Hamburg hat es geschafft. Eine Bekannte hat mich eingeladen sie zu besuchen und mir „Hamburch“ zu zeigen. Das ist mega! Dann brauch ich mir keinen Kopf machen WAS ich sehen möchte – das mach ich nächstes Mal- Ich bekam also einen kleinen Eindruck mit einer personalisierten Stadtführung. Angereist bin ich mit dem Auto, das war soweit kein Problem die Strassen waren frei und ich war in 7 Stunden da. Ankommen, Chillen, und Pläne machen für den nächsten Tag. Wir sind mit dem Auto in die Stadt gefahren und haben nach einigem Suchen einen schönen Parkplatz gefunden und sind zu Fuß weiter. Speicherstadt, ELPHI (Elbphilharmonie), Fischbrötchen, Schellfischposten und Haifischbar, Blankenese mit den Villen, Elbstrand mit Kapitänshütten und einen Ausflug in den Wald. Pühhh straffes Programm. Wir haben alles im Schnelldurchlauf geschafft und ich hab entschieden: DA muss ich nochmal hin! Diesmal gibt es Hamburg in schwarz-weiß:

   

Wald statt Burg

Ich wollte unbedingt auf die Burgruine Ramburg um zu schauen ob sie für Porträtfotos besser geeignet ist als Neuscharfeneck -dahin zu kommen bedarf es einer Wanderung- Melanie, eins meiner Stammmodels sollte dabei sein um, na sagen wir mal, mit zu entscheiden welche der Ruinen besser ist. Sie soll die erste sein die ich mit dem Thema Burgruine fotografiere. OK, soweit der Plan…. Melanie kommt also heute mit ihrer schwarzen Flunder (Sternchenauto flach, schwarz, schnell….) und erzählt mir von einem verlassenen Weingut. Den Link zu den Fotos die sie gefunden hat hätte ich ja bekommen….Da waren sie wieder meine mindestens 2 Probleme…. Welcher Link??? und wann hat sie mir das geschickt??? Im Moment ist echt viel los. Aber, DAS ist keine Entschuldigung 😉 Melanie hat mir schnell erklärt was sie meint, wir haben im Läppi geschaut wann sie mir welchen Link geschickt hat und die Sache war geklärt. Der heutige Ausflug geht NICHT zu einer Ruine….WIR suchen ein verlassenes Weingut! Alter Schwede ich wollte schon immer so eine Lost Place Nummer fotografieren. Diese Möglichkeit rückte nun in greifbare reale Nähe. Melanie fährt, die Reise soll nach, oh, öhhhhm in Lost Place Kreisen wird in der Regel der Ort nicht bekannt gegeben 🙁 nur so viel die Fahrt war nicht lang…. Parkplatz gesucht, Auto abgestellt und los. Das Anwesen war schnell gefunden und wir haben uns ein wenig umgeschaut….

 

Das war sooooo schön…. danach sind wir noch ein wenig im Wald herumspaziert und haben da auch einige schöne Sachen gesehen. Die Kamera hatte ich ja sowieso dabei und da war die Motivsuche ein Kinderspiel. Ach, ich hatte mein heute neu und frisch erworbenenes 50mm dabei, das ist ne schöne Linse, tolle Schärfe und ein schönes Bokeh…. guckst du…

    

Na, die Burgruine konnte da nicht mithalten, das war definitiv ein wunderbarer Samstagnachmittagganzspontanausflug…. Danke Melanie fürs Fahren, Finden und Suchen dieser Location. Ach ja, wir machen da im Wald noch Moodportraits…. haben wir beschlossen…

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Tina, mehr als nur ein Foto!

Ursprünglich war das Shooting und die Verwandlung von Tina für ein Projekt als Fotobeispiel gedacht das ich fotografisch begleite. Der Schuss ist ein wenig nach hinten losgegangen, das ist aber eine andere Geschichte. -dies sei nur erwähnt damit klar ist wie dies Shooting zu Stande kam- AAAAAAALSO, Tina und Wiebke (Mutter und Tochter) sind bei mir eingetrudelt und wir wollen Fotos machen, Tina soll dafür von Wiebke geschminkt werden. Das ist Wiebke, voll süß, ich mag dich!

Tinas Gesundheit lässt, etwas salopp ausgedrückt, zu wünschen übrig -Krebs ist doof-. Da ich nicht wusste wie belastbar sie ist, was an Posen möglich ist und wie lange, dachte ich mir: schaun wir mal was geht! Wiebke schminkt ihre Mutter an dem Tag das erste Mal, Tina wird das erste mal so richtig fotografiert und ich darf aktiv teilnehmen, wie cool! Die Verwandlung die von Wiebke gezaubert wurde ist enorm, wie auf den Fotos unschwer zu erkennen ist. Ich habe mich im Hintergrund gehalten und konnte den Umgang, der sehr herzlich ist, von den Beiden miterleben. Nebenbei hab ich noch das eine oder andere Making of -Foto gemacht. Natürlich war ich auch mit ein paar Schminkfragen dabei die mir Wiebke gerne beantwortet hat. Fastfremde zu fotografieren ist schon immer wieder eine Herausforderung, schließlich sollen es ja schöne Fotos werden. Diesen lebensbedrohenden Hintergrund mit dabei zu haben ist auch für mich eine Hausnummer. Ich finde aber wir haben das alle 3 echt prima gemacht. Hier nun das Ergebnis:

Das erste VORHER Foto macht die Verwandlung sehr deutlich!

Ich liebe deine Fotos!

… und dann sind da noch die Spezialfotos die ganz am Ende entstanden sind. Aktuelles Thema: Erblindung des linken Auges

Tina hat während des Shootings viel erzählt, ich hab sie gar nicht gefragt ob sie das langsam leid ist das immer alle fragen…. sollte ich vielleicht mal nachholen… mir ist es eine Ehre gewesen dich zu fotografieren liebe Tina und deine Schönheit, Sensibilität, Fröhlichkeit und Verletzlichkeit  in mehr als einem Foto festzuhalten. Krebs ist hässlich, du nicht!

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Einmal Malle und zurück-Reisetagebuch

Wer mich kennt weiß schon genau das ich KEINEN Ballermannurlaub machen werde. Wandern und fotografieren in den mallorkinischen Bergen nördlich von Sóller steht auf meinem Programm. Übernachtet wird mit AirBnB und alles was ich brauche ist in meinem Rucksack, so der Plan. Gebucht ist alles, online check in ist auch gemacht, das Auto hat einen Stellplatz am Flughafen in Stuttgart und ich muss jetzt nur noch packen. Ne Liste hab ich was alles mit darf/mit muss… Meine größte Sorge sind die 6 KG Handgepäck (mehr darf der Rucksack nicht wiegen) und ich hoffe das mein Wanderstock und das Stativ keine Probleme bereiten.

 Recht übersichtlich mein Gepäck, aaaaber so wollte ich es ja ;-). Ich bin schon fertig und fahr dann mal los. Stuttgart Flughafen… die Fahrt ist gut, Airportparking angerufen, Auto abgestellt, zum Flughafen und in die Wartehalle. Das mit dem Stativ war kein Problem und der Wanderstock auch nicht. Lustiger Weise fliegt ne Freundin von mir heute nach Barcelona mit Schatz. Die Beiden hab ich dann mal am Gate besucht, ich hatte ja noch Zeit.

 

 

 

 

Mein Flieger hat Verspätung, aber ich habe ja  Zeit ;-).

 

ist schon schön über den Wolken! -so ein Handyfoto durch das Flugzeugfenster ist echt gruselig-

Mein Zimmer in Palma für die erste Nacht, im 9. Stock! Gabriel der Vermieter ist ein sehr sympathischer Mensch. Meine 3 Brocken Spanisch haben erreicht um mir alles zu erklären und mich artig zu bedanken -muchas grazias- und mucho Gusto- ich finds toll ist gut angekommen. Ich geh jetzt mal los…

… Wieder da… Palma ist ganz schön verwinkelt, zumindest die Innenstadt um die Kathedrale herum. NavimitHandy sei dank hab ich auch wieder zurück gefunden. -ich liebe Technik- hier noch ein kleiner Handyschnappschuß. Die Nachtaufnahmen, die ich mit der Dicken5 gemacht hab, mit Stativ folgen später.

…. Ich hab sooooo schlecht geschlafen :-(… Großstadt mittendrin ist echt nicht meins, ich bin froh das es 7 Uhr ist, ich aufstehen kann und ab in die Berge. Bereit ist alles.

Es hat ne Weile gedauert bis ich die Busstation gefunden habe. Das Ding ist unterirdisch und der Busbahnhof ist rieeeeesig! Mit ein wenig Sherlock Holmes hab ich´s dann gefunden. 40 Min dauert die Fahrt und kostet 2,65 € ! Ein unglaublicher Fahrpreis!

In Sollér angekommen, erst mal Unterkunft suchen, die Wegbeschreibung hat gepasst und das Haus ist schnell gefunden. Kurz das Zimmer beziehen, alles packen was ich brauche und los gehts. Erst mal was zu Essen besorgen und dann in die Berge! Das hat sich richtig gelohnt. Ein schnuckeliges Bergdorf, mega Panorama und verschlungene Pfade…. Guckst du:

 

Morgen soll es regnen, ich werde dann mal ums Haus schleichen und noch ein paar Fotos machen….

KLICK!

Es ist soooooo cool mit Vogelgezwitscher und Tageslicht aufzuwachen anstatt mit Stadtlärm! Das haus von Charli ist 300 Jahre alt und steht abseits der Hauptstrasse sozusagen im Wald. Orangenbäume drum herum und eben alles grün. Ein wenig NeubauAnbau hat das Haus schon, ich werde es heute mal in Augenschein nehmen. Unten klappert es in der Küche… Kaffeeeeee!

… Frühstück fertig, es gab Pankakes mit Erdbeeren, Kaffee und frische Orangen aus dem Garten. LEGGA! Gestärkt kann es los gehen. Heute nicht so weit, es ist Regen gemeldet und ich möchte ungern nass werden. Hier ein Foto vom Haus in dem ich wohne, Peace Refugio, Besitzer Charli aus New York.

Ach und falls dir mal jemand vorschlägt du solltest dahin gehen wo der Pfeffer wächst, mache es, der wächst hier! -wie das Foto beweist- OK, der wächst auch noch woanders, ich weiß, aber ich will euch nicht mit botanischem Kleinkram belasten…weiter geht es da lang!

 

Auf den Caminos (Wegen) gibt es manchmal solche Tore, wenn nicht privado dransteht, einfach durch und wieder zu machen!

 

Den Gockel und die Bank hab ich in der Stadt gefunden. Der Hähnerich hat sich ganz schön aufgeplustert als ich die Dicke5 vor gezogen hab. Ich glaub der wusste das er fotografiert wird, so ein Poser!

Heute sind meine Füße wieder platt und ich auch. Ich bin gefühlte 1000 km gelaufen und freue mich jetzt auf Essen und ein gemütliches Glas Rioja…. cheers!

KLICK…

It would be a rough day! So die Aussage von Charli der beim Frühstück aus dem Fenster geschaut hatte. Recht sollt er behalten, Wind, Wind und noch mal Wind, aaaaaber kein Regen wie sich später rausstellt. Ich hab mir heute einen dieser Caminos rausgesucht – ich glaube das es eigentlich Ziegenpfade sind oder sowas. Die Wegen sind so schmal und holperig das ich aufpassen muss wo ich hintrete und die Wegweiser sind auch manchmal lustig!

 

Die Ziegen laufen hier frei rum, keine Ahnung ob sie wirklich wild sind oder jemandem gehören. Was noch unglaublich ist, ist die Größe der Olivenbäume. Die sind wirklich rieeeeesig.

 

Der Aufstieg hat sich wirklich gelohnt! Die Aussicht da oben zum Hafen von Sollér ist grandios.

 

Morgen früh geht es nach dem Frühstück nach Palma und dann weiter mit dem Zug nach Petra! ich bin gespannt was das für ein Dorf ist!

KLICK…

OHUHHHH, die Petra ist ja schon eigen! Tja was erwartest denn mit DEM Namen? Nu aber mal schön der Reihe nach…. Ich ab heute morgen nach einem für meine Verhältnisse „seltsamen“ Frühstück (es gab gekochte Haferflocken mit Bananen und Äpfeln drin -auch gekocht- also quasi ManschiPanschi ! ) Ein Hoch auf MultiKulti, sowas kannte ich bis dato nicht und die Haferflocken wurschtelten den ganzen Tag so in meinem Bauch herum…. egal…. Bus verpasst, weil getrödelt ist viel schlimmer. Ich war 2 Minuten zu spät! Ey jetzt echt, auf Malle sind die Busse pünktlich! Ein unhaltbarer Zustand für meinen Entschleunigungsversuch! Die Verbindung von Palma nach Petra hat dann aber nahtlos gepasst. Die Zugfahrt war heute sogar kostenlos! Es ist der 1.März -Dia de las Baleares- und an diesem Tag zahlt KEINER für den Zug! Wie cool! Ich musste noch einmal umsteigen, denn die Strecke ist noch nicht fertig bis Manacor! Das letzte Stück fährt ne alte Diesellok.

Angekommen, ich such mir erst mal ne kleine Bar oder sowas….gefunden! Kaffee Solo y Jugo de Naranja recién prensado! (Espresso und frisch gepresster O-Saft) Lecker… ne Coke noch zum mitnehmen und mal durch Petra wandern! Wie sich das anhört…

 

Die Gassen hier sind toll, sehr schmal, links eine wo Autos fahren dürfen und rechts nicht, da stehen dann auch Blumies, die würden die Autos sonst platt fahren.

 

Ich bin um 15 Uhr mit dem Zug wieder nach Palma gefahren, der war proppe voll, bei dem Fahrpreis kein Wunder ;-)…. Die 15 Min zu Gabriel in den 9. Stock hab ich grad so geschafft. Ich geh heute nirgends mehr hin. Hinlegen, San Miguel (Spanisches Bier) genießen und morgen zum Flughafen…. Adiós Mallorca, du siehst mich sicher wieder.

KLICK…

 

 

Travenar 135mm 3,5

Albert Schacht aus Ulm ist die Herstellerfirma und das Objektiv ist älter als ich (es ist Baujahr 1960). Es ist der Hammer das es Adapter gibt die an eine DSLR (wie meine Dicke5) angebracht werden und es so erlauben diese alten „Scherben“ zu verwenden. Wobei genauer gesagt wird der Adapter an das Objektiv montiert und so belassen und dann als Gesamtes an der Kamera befestigt. Lange Rede kurzer Unsinn, das Travenar ist da, der Adapter auch, beides passt und ich bin heute damit los. 135mm! Das ist schon sehr zooooomig dachte ich, mal sehen was das so kann. Ein gewisses Maß an Schärfe muss für mich schon sein. Ach ja, ich hab meinen verstellbaren Zwischenring auch dabei gehabt damit ich bissi Makro testen kann. Aaaaalso dann los, alles gepackt und ab durch Edenkoben Richtung Friedhof und von da in die Wingert.

Kein Fehlkauf soviel steht fest, wir beide sind sofort warm geworden und mit dem Teil ist einiges möglich. Hat Spass gemacht

… KICK

 

… wir sind dann noch mal los, nachdem das Wetter mal einen Outdooraufenthalt ohne Sibirienzuschlag zugelassen hat. Die Fotos sind heute 19.3.2018 entstanden:

Das Objektiv wird mich sicher noch das eine oder andere Mal begleiten… macht Spass… nicht soooooo flott mit dem Fokus -weil manuell- aber das macht nix, das ist ja der Spass an der Sache.

KLICK…

… ne Burg in schwarz-weiß…

Ich wollte schon lange die Burgruine Neuscharfeneck besichtigen, mit Kamera natürlich. Heute ist es soweit ich geh los. Mein neues GPS Gerät soll mir helfen den Weg zu finden. Die Dicke5, Stativ, Glaskugel, Tessar 50mm und mein Makrozwischenring ist dabei. Ich bin mit dem Auto los und fahr durch den Wald, Navi macht was es soll, die Sonne scheint, der Schnee glitzert, mein neuer Download von Lindsey Stirling dröhnt aus den Boxen des Autos und ich freu mich auf die Burg. Am Parkplatz angekommen Jacke an, Rucksack auf und los geht´s. Der Weg sag ich Euch ist sowas von steil, hätte ich das gewusst hätte ich die schwere Glaskugel und noch ein paar Dinge nicht im Rucksack. Mein lieber Scholli, das ist ne Nummer. Der Schnee wird immer tiefer und der Weg immer schmaler und steiler. Die Sonne und der Wald mit den glitzernden Wassertropfen an den Tannen ist MEGA…. Wenn da nicht der Weg wär! Aber was soll ich sagen steter Tropfen höhlt den Stein, ich bin oben angekommen und die Burgruine baut sich vor mir auf. Ganz schön groß das Ding…Ich bin überall rauf und durch und hab Fotos gemacht. 1,5 Stunden … Bei diesem Ausflug hab ich das erste Mal freihand für jedes Motiv 3 Fotos mit unterschiedlichen Belichtungen gemacht, um sie später zu einem Bild (HDR Modus) zusammen zu setzen. Da die Kontraste bei dem sonnigen Wetter sehr hoch waren hat sich das angeboten . Diese Automatische Belichtung macht die Dicke5 alleine wenn ich das einstelle. Die Ergebnisse finde ich gelungen…

Der Abstieg ist nicht minder anstrengend, da es NUR bergab geht! Aaaaaber ich geh da nochmal hin, die Ruine ist klasse!

…KLICK

Altglas

… muss nicht zum Container, nein! Es sind alte Linsen damit gemeint, die durchaus an ein Digimonster adaptierbar sind. Soweit so gut, ich hab mir also ein 58mm Carl Zeiss Jena f2 (Die Linse heißt Biotar) gekauft. einen Adapter von dem Alten M42 Gewinde auf das Canon Bajonett war auch schnell gefunden und es konnte los gehen. Ich hab das Objektiv bei einem Outdoorportraitshooting ausprobiert. Mir gefällt es sehr gut…

Dann bin ich noch mal los… ich hatte mir noch ein 50mm Carl Zeiss Jena f2,8 (die Linse heißt Tessar) zugelegt und wollte diese auch testen. Was mir gut gefällt ist der spezielle Look der Linsen und manuell fokussieren ist nicht soooo schwer. Gesagt getan, ich bin los bei schönem Wetter und hab mal los gelegt. Ich muss noch erwähnen das ich einen Zwischenring für die Nahaufnahmen dran hatte. Sonst würde das na nicht soooo nah gehen… Nun hier aber die Fotos…

Das hat sehr viel Spass gemacht und wird wohl noch eine weitere Linse zur Folge haben! KLICK…

trostlos

Das Wetter und die Vegetation im Januar-Februar machen dies Thema sehr ergiebig. Wo du hinschaust sieht es trostlos aus. Abgestorbenen Pflanzen, kahle Bäume, Grau ist die vorherrschende Farbe. Ich gehe im Moment viel los zum Fotografieren mit meinen „neuen“ ALTEN, das sind Objektive die älter sind als ich und die an meine Dicke5 adaptiert werden können. Natürlich ist mit diesen KEIN Autofokus möglich und ALLE Einstellungen werden manuell ausgeführt. Das mach mir sehr viel Spass und lässt durch den Charakter der Einzelnen Linsen viel fotografischen Spielraum. Hier sind ein paar Beispiele aus dem Januar, selbstverständlich in SW 😉 ….

 

  

 

Ich hab gestern ein Bonotar gekauft… das kommt nächste Woche, Adapter von A…. dazu und ich bin gespannt…KLICK