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Petra´s Posing Fibel

Es regnet! Wir hatten Seifenblasenfotos geplant! Das fällt buchstäblich ins Wasser. Was für ein Mist, kein Verlass auf den Winter, immer kommt der zu spät oder überhaupt nicht. Tja, was tun? Zeit ist da, Motivation für Fotos auch, ein Alternativplan muss her! Den Plan hatte ich natürlich nicht alleine gemacht, genauer gesagt ist die Seifenblasenidee auf Birgit ihrem Mist gewachsen. Da das ne tolle Idee ist und das bei mir im letzten Winter schon nix geworden ist, mangels Kälte und zu viel Wind, war ich sofort dabei. Das nun dieser doofe Winter nicht in die Pötte kommt das konnte ja keiner ahnen. Ein kurzes Telefonat mit Birgit und der Alternativplan steht: Studio, Blitzen und low key Aufnahmen ( da wo ma nich alles erkennt, also Dunkelfotos).

Taaaadddaaaa! Ein Plan, wie wunderbar. Ich also die Hütte landfein gemacht und mich auf Birgit gefreut. Nach einer kurzen, herzlichen Begrüßung sind wir dann gleich ans Werk. Hintergrund aufbauen, Blitz erkunden, Funktionen testen, Licht einstellen, Probefotos, huch, zu hell…..Leistung reduzieren…. upps der Blitz hat nicht ausgelöst…. ah, Fernauslöser einschalten….ok, jetzt aber…..und es kann los gehen. Wieso geht denn der Blitz jetzt schon wieder nicht? Oh, zu lange gequatscht, der schaltet sich dann ab…. gut zu wissen…. Wie gesagt, wir hatten Spass!

Als Modelle standen wir uns gegenseitig zur Verfügung. Wir sind dann eskaliert, das hat soooooo viel Spass gemacht, einfach mal rumprobieren mit Licht und Schatten!

Ich kann nur jedem empfehlen sich so einen Tag mal zu gönnen. Das macht mega Spass. Ich bin ja nicht so für die ernsten Fotos wenn ich vor der Kamera stehe. Aus den Blödsinnfotos ist dann meine nicht ernst gemeinte Posingfibel entstanden. Aber seht selbst….

to be continued…. KLICK

Was für ein Zirkus…

… der Weihnachtszirkus in Landau/Pfalz (wo sonst)…

Also ich bin ja nicht sooooo der Zoo- und Zirkusmensch, allerdings finde ich die Welt des Zirkus ist schon spannend. Wenn also ein Fotofreund (Christian) fragt ob ich mitkomme in den Zirkus zum fotografieren ohne das Menschen da sind, -also Besucher- dann kann ich nicht widerstehen. Eine leere Manege, die alten historischen Wagen vom Zirkus Bossert… huiiii DAS ist cool, diese Gelegenheit wollte ich mir nicht entgehen lassen. Thomas, der „Hausundhoffotograf“ des Zirkus hatte Christian angeboten diese Tour zu organisieren. 6 Personen sollten es maximal sein, überschaubare Gruppe. Das gefällt mir und ich freue mich sehr darüber das ich dabei sein darf. Birgit und Willi, 2 Fotofreunde von mir hatte ich eingeladen mich zu begleiten.

Mit oder ohne Model war die Frage und ich habe schnell entschieden das ich „ohne“ gehen möchte, den Zirkus auf mich wirken lassen, schauen was ich sehe und sehen wonach ich schaue. Das geht am Besten ohne „Anhang“.


Als Erstes gab es von Thomas eine Einweisung in do´s and dont´s für den Zirkuswalk. Danach sind wir als erstes in die Manege. Ist schon ulkig wenn du da mittendrin stehst, leere Zuschauerränge, die Zeltplane macht mit dem Wind unglaublich viel Lärm, hört sich an als ob alles zusammenklappt. Aber die erfahrene Zirkuscrew hat alles sicher gespannt.

Kurz vor dem Ausgang aus dem Zelt steht ein altes Karussell. Ich mag alte Sachen, die haben einen ganz besonderen Charme. Aber schaut selbst… hier ein paar Fotos:

Nach der Manege sind wir zu den Kamelen gegangen. So eine Kamelschnute ist extrem weich und diese Tiere sind sehr sensibel. Der Wind und unsere Anwesenheit hat die Tiere nicht negativ belastet, im Gegenteil genau beschnuppern war die Devise, eine schöne Abwechslung auch für mich. Angstfrei und neugierig sind wir aufeinander zu gegangen…

Nach diesem Kuschelfaktor kam der historische Caféwagen dran. Da es wie aus Kübeln schüttete war ich froh noch ein paar Innenaufnahmen machen zu können. Da es nicht möglich ist hier ein Stativ aufzustellen musste eine Belichtungsreihe her und die Aufnahmen habe ich zusammengefügt. Bei dem dunklen Wagen und den hellen Fenstern war der Kontrast zu stark.

Diese Bearbeitung „auf alt gemacht“ finde ich sehr ansprechend.

Danach sind wir raus und konnten bei einigermaßen trockenem Wetter noch Fotos außen machen. Die historischen Zirkuswagen sind sehr schön restauriert.

Alles in Allem ein gelungener Fotowalk. 2 Stunden Zirkus, stressfrei, unterhaltsam, interessant… Danke an Thomas und Christian für die Organisation. Ich komme nächstes Jahr wieder und vielleicht dann mit einem Model, oder auch mal in die Vorstellung, wer weiß…. KLICK

Krebs ist hässlich, du nicht!

Ich hab schon einmal ein Porträt gemacht mit diesem Leitthema, HIER noch mal zum Nachlesen wer möchte. Dies aber nur am Rande.

… irgendwann klingelt mein Telefon und meine Schwester ist dran. Huiiii wir haben schon lange nicht mehr telefoniert und ihre Brustkrebsdiagnose ist schon ne weile her. Ihr Wunsch an mich: Sie möchte Fotos von sich haben.

Pühhh, das ist ne Nummer, aber ich wollte ihr diesen Wunsch erfüllen und ich war auch sehr gespannt wie sie sich das vorstellte. Wir haben also einen Termin ausgemacht und uns über die Location unterhalten. Viel Zeit und eine bekannte Location waren für mich die wichtigsten Punkte. Ich versuche das sich mein Model wohl fühlt ganz besonders bei so einem Hintergrund. Diagnose, bodenloses Fallen, nachdenken über den Tod, Haare weg, eine Brust weg, die Schleimhäute von der Chemo kaputt, immer müde von den Medis, um nur ein paar Dinge zu nennen. Die ersten Fotos waren ein wenig holperig, dann wurde es aber lockerer. Wir haben uns bei dem Shooting unterhalten, sie hat erzählt, von allem Möglichen, ich hab zugehört und Fotos gemacht. Manchmal war auch eine Pause, ohne Fotos, ohne Worte….

Wir haben uns über Haare unterhalten, sie hat laaaaaaaaange Haare gehabt. „Bevor ich die verlier rasier ich mir den Kopf“ hat sie gesagt – hätte ich auch gemacht- wir sind uns ganz schön ähnlich…

„Also die Perücke ist, na wie soll ich sagen, die ist echt ätzend“ sage ich zu ihr „die macht dich alt“  „ich weiß, aber sie ist die einzige Möglichkeit um schnell unerkannt als gesund durchzugehen“  ….hmm, das liegt wohl im Auge des Betrachters… ich denke bei Tüchern auf dem Kopf nicht gleich an Chemo…

Mit den Tüchern ist sie gleich entspannter, freier…. War ein wenig wie Modenschau und es hat ihr Spass gemacht.

 

Es hat ein wenig gedauert bis sie sich an die Situation gewöhnt hat das oft die Dicke5 zwischen uns ist, ich aber trotzdem mit ihr rede. Dann hat sie einfach nur erzählt, im Gras sitzen und reden, schnörkellos, klar, direkt…. Ich liebe SW!

… und dann waren da noch die Fotos „Oben Ohne“….

Das war ein wunderbarer Tag, mit Nähe, Albernheit, Sorgen, Angst, Offenheit, Sonne und vielen schönen Fotos….DANKE Anja!

Klick….

 

 

 

Der Bunker

Erst mal was Informatives über mich: Ich finde Zahlen schwer, dazu gehören alle Fakten die mit Zahlen zusammen hängen (deshalb hatte ich in Geschichte auch immer ne 5 ebenso in Mathe), Geschichten live erlebt und erzählt finde ich spannend und wichtig, Anekdoten eben. Kriegsmaschinerie ist, bis auf die Faszination der Technik, gruselig. Soweit so gut, wieso, gehe ich in einen Bunker? Das hab ich mich auch gefragt.

Ich hab diese Veranstaltung „Fototag in der Festung Michelsberg“ durch Zufall gefunden, recherchiert, Fotos gesehen und entschieden da mal hin zu fahren, mal was anderes zu fotografieren war die Idee. 2 Stunden Autofahrt sind kein Problem und ich habe in meiner Fotogruppe Bescheid gesagt. Die Resonanz war mehr als dürftig, was ich überhaupt nicht verstehe. Dieser Bunker, in vielen Teilen voll funktionsfähig, ist mal ein ganz anderes Fotoobjekt. Zumal wir alleine überall hin durften, bis auf wenige Ausnahmen und selbst diese konnten in Begleitung erkundet werden. Nun, wir haben uns zu dritt auf die Reise begeben und wurden nicht enttäuscht. Fahren nach Frankreich an unbekannte Orte ist dank der Technik -die ich sehr gerne nutze- kein Problem. 7:30 Uhr gehts los und um kurz vor 10 Uhr sind wir angekommen. Nach einer kurzen Wartezeit kamen Oliver und Thomas an und der Tag konnte beginnen. Der Bunker wurde im Eingangsbereich hergerichtet und Thomas erklärte die „Spielregeln“. Wenn Thomas erzählt hörst du gerne zu, mit Herzblut, Witz und Charme, viel Hintergrundwissen und Engagement, läutet er den Tag ein und macht Lust auf mehr.

Der Plan ist, erstmal den Bunker ohne Fotoausrüstung erkunden um einen Eindruck und ein Feeling für dieses Ding zu bekommen. Wir stellen schnell fest das diese Entscheidung eine gute war. Uns war dann auch klar wann wir wo, vieeeeeel Zeit brauchen.

Ich dachte am Anfang nicht das ich mich in diesem Gebäude so lange fotografisch verweilen kann und von einem Motiv zum Anderen komme. Es ist unglaublich, du schlenderst von einem Motiv zum nächsten. Ein wenig Zeit ist schon notwendig, denn die Fotos sind überwiegend mit LZB (Langzeitbelichtung) entstanden. Die Taschenlampe und meine Leuchte auf dem Stativ waren bei stockdunklen Räumen eine gute Hilfe. Hier das richtige Maß an Licht zu finden das die Aufnahme ansprechend wird ist eine kleine Herausforderung, die ich gerne angenommen habe. Ich hatte genügend Strom für die Geräte und Speicherkapazität für die „Dicke5“ dabei.

Die 10 Grad und die hohe Luftfeuchtigkeit waren kein großes Problem. Auch die 20 Personen die sich dort mit Ausrüstung Lampe und Co. einfanden, verteilten sich schnell. Es konnte jeder für sich mit wenigen Begegnungen in aller Ruhe fotografieren.

Ich muss PIPI, oooooh nee, wie doof, immer wenn es am schönsten ist muss ich aufs Klo! Ok, alles einpacken und erst mal raus hier. Ach ja, Hunger habe ich auch. Nach der ersten Pause und einem kurzen Austausch der Eindrücke hatte ich mir den Geschützturm noch vorgenommen. Der ist seeeehhhhr hoch und nur über eine Treppe zu erreichen. Nach der Stärkung geht´s los. Der Geschützturm hat noch mal viel Zeit in Anspruch genommen. Viele Details und spannende, funktionierende(!) Technik. Thomas kam mit ein paar Besuchern die eine Führung mit gemacht haben und hat viel zu dem Teil zu erzählen, über Opa, Soldaten, Freundschaft, Herzblut, Menschlichkeit und Technik. Er ist mit ausgesprochen viel Enthusiasmus dabei. Als ich mit fotografieren fertig war bin ich raus und dachte oh 19 Uhr, nun ist es vorbei. Neeeee, der Schwenker war startklar und die Grillerei, reden, gemütlich beisammen sitzen war angesagt. Ein herrlicher Abschluss und lecker dazu. Die mitgebrachten Würstchen, Fleisch, Brot oder Kartoffeln auf den Grill und Schlemmen.

Satt und zufrieden saß ich auf meinem Campingstuhl und dachte: was für ein schöner Tag!

Da kam Oliver mit: WER WOLLTE DENN NOCH IN DEN FILTERRAUM? um die Ecke. Echt jetzt? Er geht mit uns da noch rein? Kamera- check….. Akku-check…. Stativ-check….. Lampe-check und los gehts. Ihr werdet es nich glauben aber alleine dem Filterraum kannst du dich noch mal 2 Stunden fotografisch hingeben. Es ist unglaublich was dieses alte Kriegsgebäude zu bieten hat.

Ein sehr schöner, kreativer, informativer, lustiger und spannender Tag ist zu Ende. Ach, noch was, das machen die hier öfter und damit das so bleibt sollten die Fototage genutzt werden. Der Bunker wird von dem Verein betreut und das mit viel Engagement! Info´s gibt es HIER

Nu aber genug… hier sind die Fotooooooos!

 

 

ich glaub da muss ich noch Mal hin …. KLICK

 

Fotowalk 2.1

Wenn du meinen Blog aufmerksam gelesen hast dann weißt du das ich in Karlsruhe war bei einem Fotowalk. Das hat mir so viel Spass gemacht das ich mich gleich für einen zweiten angemeldet habe. Ich habe einen Hobbyfotografen kennen gelernt der vor hat auch einen Walk zu organisieren. Gut, da kann ich ja  dann mitmachen, so der Plan. Detlef hatte eine Gruppe gegründet bei der sich alle online kennenlernen können und austauschen, Fotografen und Models. Ich kannte da schon wieder keins von den Models. Ach, das Thema ist Ü50… finde ich sehr spannend, bis her hatte ich nur junge Damen und Herren fotografiert, ich bin ja mal gespannt wie das mit „best ager“ Modellen ist. Ich hatte eine gute Bekannte (ü50) gefragt ob sie nicht Lust hat mit zu machen. Ein schöner Tag, tolle Fotos, neue Leute, was willst du mehr. Uschi hat ja gesagt und ich ihr versichert das ich sie auf jeden Fall fotografiere uns sie mit mir ein wenig modeln üben kann. Boahhh war das warm an dem Tag 38Grad sollen wir bekommen, na Mahlzeit, das kann ja heiter werden. Ich pack noch ne Flasche extra Wasser ein und los geht´s. Die kleine Gruppe hat schnell zusammen gefunden und Detlefs anfängliche Nervosität wich schnell. Der Tag verging wie im Flug und ich hab ein paar wirklich tolle Fotos gemacht.

 

Der 2. Fotowalk von Detlev organisiert stand 3 Wochen später auch vor der Tür. Da bei mir Urlaub geplant war konnte ich nicht mit. Diese Planung ging allerdings in die Hose da mein Auto gemeint hat es muss den Geist aufgeben. Ergo: ich war mit dabei! Auch bei diesem 2. Walk fanden sich die Paarungen schnell und alle verzogen sich in den Schatten zum fotografieren. Es war wieder so heiß gefühlte 78 Grad!

Als Resumé kann ich nur jedem Empfehlen so einen Walk mindestens einmal mitzumachen. Es macht riesigen Spass sich jedes mal neu auf die Menschen einzulassen die dabei sind. Egal ob Fotograf oder Model. Das einzige was ich gerne mal hätte ist das sich Männer beteiligen. Warum melden sich immer Frauen für so eine Veranstaltung an? Keine Ahnung! Ach ja, Fotoooooos, hier schau die meine Ergebnisse an. Ist eine kleine Auswahl….

  

  

Also ich mach noch so einen Walk mit… KLICK!

 

Cosplay

… oder verkleiden 2.0! Was ist das denn jetzt schon wieder? Sind das nicht diese Mangainechttransformierer? Nicht unbedingt hab ich mir sagen lassen. Muss nicht alles Asia sein. Wie komm ich jetzt dazu? Durch soziale Netzwerke siehst du was einer toll findet den du kennst der einen kennt und so erfährst du von Veranstaltungen die du vorher nicht kanntest, prima Sache das! Ich mich also angemeldet für einen Cosplay-Walk. Leider konnte ich nicht pünktlich da sein und das ganze war auch nicht soooooo frequentiert. genauer gesagt gab es 2 Cosplayer und eine davon war schon weg als ich kam, wie enttäuschend. Egal, ich hab dennoch ein paar schöne Fotos machen können. Nun was gefällt mir daran? Es ist die Mühe die sich die Menschen mit ihrer Verkleidung geben, viele Details, das Meiste in Handarbeit hergestellt, Einzelanfertigung sozusagen. Sie haben eine genaue Vorstellung davon wie das ganze Aussehen soll. Da steht dann eine Anfang 20jährige als Traum in rosa mit Blumen vor dir und beherrscht ihre Rolle 1A.

Das war mal was ganz anderes. Da war noch ein junger Mann der eine Kontaktlinse im rechten Auge hatte. Ihn habe ich auch nach Fotos gefragt, kurz abgeklärt und los gehts´s, das sieht bestimmt cool aus mit dem Auge dachte ich mir. Tut es auch… sieh selbst…

Das werde ich sicher noch mal machen, das hat Spass gemacht…. KLICK!

bissi lost place…

DAS wollte ich schon immer mal machen: irgendworeinwaskeinermehrhabenwill um dann dort zu fotografieren. Nun ist das so mit der Lost Place Fotografie, die Menschen die das regelmäßig unternehmen sind einwenig Sektenmäßig unterwegs. Meine Kontaktversuche sind immer ins Leere gelaufen. Nichts wird verraten, bekannte  Gebäude sind nix wert (kein „richtiger“ Lost Place) neue mal mitnehmen geht irgendwie gar nicht, pühhh das wird wohl nix mit dem Lost Place und mir…. schaaaaade….

ABER dann begegne ich bei einem Fotowalk Willi. Wir wechselten ein paar Worte in einer Pause des Walks und am ende des Tages gingen alle Teilnehmer heim. Danach folgten ein paar Fratzenbuchposts und diverse Kommentare, also auch noch nix ungewöhnliches.

AAAAABER dann hat Willi ungefähr zwei Wochen später Fotos gepostet! LOST PLACE FOTOS! … und ich bin bald vom Schreibtischstuhl gerutscht! Willi kennt sich aus! Wie cool! und ich kenn Willi, wie obercool! Ich hab vor lauter Aufregung 2 Tage gebraucht um ihn anzuschreiben…. hihi, sonst bin ich ja nicht so… Gesagt getan, ich schrieb und er antwortete: klar kannst du mal mit! Ach du liebe Zeit es geschehen noch Zeichen und Wunder, es gibt noch normale Fotografen, ich fasse es nicht. Wir haben dann telefoniert und für das Wochenende einen Termin ausgemacht. Total unkompliziert, ich liebe es! Er hat Siggi, einen Fotofreund eingeladen und wir sind dann zu dritt los. Nach einer kurzen Vorstellung und der Überraschung für Siggi das ich auch fotografiere -er dachte ich sei ein Model (kleines Verständigungsproblem unter Männern)- ging es dann los. Es hat sich schnell rausgestellt das Siggi der „Hausherr“ hier ist und sich bestens auskennt. Ein für mich wunderbarer Platz um meine ersten Fotos zu machen. Wobei ich sagen muss das ich mir gut vorstellen könnte ein Modell mit zu nehmen um hier ein paar spannende Bilder zu kreieren. Eine von meinen Damen hat schon zugesagt ohne die Fotos zu sehen -was für ein Vertrauen- … fühlt sich gut an! Genug der Worte, hier erst mal Fotos:

 

Das hat richtig viel Spass gemacht. Danke an Siggi für´s Zeigen und danke an Willi für die Orga! Der Tag war wirklich lustig, die 2 Jungs sind nach meinem Geschmack. Es ist selten das eine unbekannte 3er Konstellation 1a funzt ohne Probleme! Danke an Euch beide dafür.

 

Das war sicher nicht das letzte mal… KLICK!

Fotowalk?!

… wie jetzt FOTOWALK? Wenn ich die Dicke5 dabei hab walke ich doch immer! Als ich dies Wort das erste mal gelesen habe dachte ich: was ist das denn? was passiert denn bei einem Fotowalk? Ich hab also mal recherchiert und mich schlau gemacht. Hier meine Erklärung: Es treffen sich fotobegeisterte Hobbyfotografen und Hobbymodels an einem vorher festgelegten Ort und zu einem bestimmten Zeitpunkt-Planung macht Sinn, oder? Gemeinsam oder in kleinen Grüppchen werden dann von den Fotobegeisterten die Models abgelichtet. Ein schriftliches Einverständnis ist dabei für beide Parteien notwendig. -nein, ich schreib das böse Wort mit D jetzt nicht-

Soweit so gut. Das klingt doch mal spannend. Wo findet jetzt ein Walk statt der nicht in „FURCHTBARWEITWEG“ ist? Recherche ist angesagt! Kaffee, Schlumiklamotten und Mucke sorgen für das kreative Ambiente und los gehts…. Ich hab in Karlsruhe was gefunden, sie wollen sich am Schloss treffen und es ist für Anfänger geeignet, bzw diese sind willkommen. Prima, da ich sowas noch nie gemacht habe bezeichne ich mich als Anfänger und schrieb an die junge Dame die das Ganze organisiert.

Taddddaaaa! angenommen, ich bin dabei!

Ach du liebe Zeit, jetzt geht das wieder los, ich bin aufgeregt und weiß nicht was ich mitnehmen soll. Welches Objektiv? nur die Tasche oder den Rucksack? die Weinkiste? Blitz ja oder nein? Uiiii das wird spannend. Nach einigem Hin und Her hab ich mich entschieden mal für alle Eventualitäten gerüstet zu sein und alles mitgenommen. Mein Beachrolley lässt ja 100 KG zu und von daher ist es egal, 3ZimmerKücheBad passt drauf!

Treffen morgens um 9 Uhr… bäähhh schon wieder so früh! Egal, ich freu mich und ich hatte ja den Wagen schon abends gepackt. Direkt unter dem Schlossvorplatz ist eine Tiefgarage und bei den hohen Temperaturen hab ich die gerne benutzt. Als ich ankam hatten sich schon Fotomenschen und Modelmenschen eingefunden. Ich hatte schnell „meine“ 2 ausgesucht die ablichten möchte. Wir haben uns kurz unterhalten, die Formalitäten geklärt und dann ging es auch schon los. Hier ein paar ausgewählte Fotos von dem Tag…

 

… das werde ich wiederholen… Vielen Dank Keya Wikmunke und an Princess Abroampah das ich euch ablichten durfte…KLICK

Rostlauben, oder nicht?

Oldtimer und US car Treffen in Landau, da muss ich hin! Ich suche schon länger ein oder auch zwei alte Autos die ich als Kulisse oder schmückendes Beiwerk für Shootings benutzen kann. Vielleicht habe ich Glück und finde hier ein Fahrzeug samt Besitzer-in. Die Dicke5 geschnappt und ab nach Landau. Es ist eine Affenhitze heute, aber ich bin früh dran und kann ja gehen wenns zu heiß wird. Ich schlapp so voller Tatendrang auf das Gelände und was steht da 10m vor mir? Ein Buick in Mimt-Weiß…. wie cool, noch nicht mal 5 Minuten da und schon so ein Schätzchen! Ich also hin und den Wagen in Augenschein genommen. Es stehen noch mehr Menschen hier, ob einer davon wohl der Besitzer ist? Nach einem Augenblick geht eine junge Dame an den Kofferraum, Jackpot! sie gehört zum Auto. Nachdem ich sie angesprochen hatte und ihr erklärt habe was ich suche hat sie mir ihre Mailadresse gegeben. Prima, wir treffen uns und besprechen alles. Derart beflügelt bin ich dann noch gaaaaanz gemütlich über den Platz geschlendert, hab ein paar schöne Fotos gemacht und mir noch ein Softeis geholt. Der Eisverkäufer hat die Langsamkeit und die Detailverliebtheit erfunden. Jedes Eis von Hand mit Liebe dekoriert. Eine Schlange von 20 Personen hat ihm dabei in froher Erwartung, daß er sich vielleicht ein klitzekleines Bisschen beeilt, dabei zu gesehen. Ich hab mir dann den Rest der Autos noch angesehen und war dann um 14 Uhr gar und bereit nach Hause zu fahren und mir meine Fotoausbeute anzuschauen. Guckst du….

Hightech und Handarbeit

Es gab schon lange keinen „Einsatz“ mehr für WomansWineWork dies sollte sich in den letzten Tagen ändern. Ich muss dazu sagen das ICH die Winzerinnen gefragt habe ob ich mit meiner Dicken5 kommen darf und eine kleine Reportage über ihre Arbeit machen darf. Also hier nochmal ein fettes DANKE an Laura Edel das sie an mich denkt und mir Bescheid sagt wenn sich mich dabei haben kann und will.

Pling Pling…. mein Telefon mit einer Nachricht, von Laura: wenn du magst dann kannst du heute kommen wir setzen Reben in einen neuen Wingert ein. KLAR mag ich, wir haben schnell die Details geklärt und der Plan steht. Ich habe mein neues Objektiv eingepackt und bin los.

Irgendwann ist ein Wingert mal alt und nicht mehr ertragreich, dann muss er weg. Die Stahlseile und die Stangen kommen raus, vorher noch das Laub weg, dann werde die Rebstöcke rausgezogen, er Boden wird bearbeitet das die neuen Setzlinge gute Bedingungen haben. Und was kommt jetzt? Eine Scheurebe soll ins Feld. Wie wird das denn gemacht? Von Hand doch sicher nicht, oder? Wie sehen die Setzlinge aus?

Zum Transport stehen die Setzlinge im Wasser. Also die Wurzeln sehen ganz normal aus, aber wieso sind die so grün oben? Sieht aus wie zugekleistert! Lauras Vater hat mir erklärt das der untere Teil eine Amerikanische Rebe ist, diese sei gegen bestimmte Schädlinge resistent und der obere Teil ist Scheurebe, die Traubensorte die später geerntet werden soll. Der grüne Wachsüberzug schützt den Teil der Veredlung vor Schaden. Das macht Sinn finde ich und was wird noch benötigt um die Kleinen zu setzen? Wieviel pro Reihe? Wieviele Reihen passen hier hin? Wo fängt die Reihe an und wo hört sie auf? Du liebe Zeit hier muss viel beachtet werden und an dieser Stelle kommt HighTech zum Einsatz.

  

Dies Satellitendingsbums ist verbunden mit einem Empfänger auf dem Traktor, quasi Wlan, Strom bekommt das Teil von einer Autobatterie, tja und via Satellit wird alles ausgemessen. Als ich das hörte war ich beeindruckt, Satellitentechnik auf´m Trecker!

Nun können die Reben gesetzt werden. Dies wird teilweise in Handarbeit gemacht, die Maschine die am Traktor hinten anhängt wird von 2 Personen mit Rebensetzlingen und den Bambusstangen bestückt. Die Stangen sorgen dafür das der Setzling nicht krumm und schief wächst und da sie aus Bambus ist verrottet sie einfach wenn die Rebe „erwachsen“ ist.

   

Zum Schluß werden die Reihen noch mal kontrolliert, die Stangen tiefer in die Erde gedrückt, fehlende Reben oder Stangen ersetzt und der Anfang und das Ende der Zeile kontrolliert. Dies passiert zu Fuß und von Hand. Laura erzählt gerne von ihrem Beruf und ich bin eine interessierte Zuhörerin. Sie beantwortet auch meine Fragen immer sehr ausführlich und verständlich. An dieser Stelle ein fettes DANKE dafür.

 

  

So, jetzt muss das nur noch alles wachsen und gedeihen das in ein paar Jahren kräftige, ertragreiche Reben daraus werden. Ich werde diesen kleinen Wingert mal im Auge behalten und schauen was hier sonst noch gemacht werden muss, denn der kann ja nicht einfach so vor sich hin wachsen. Die Winzerin muss schon noch was tun das es leckeren Wein gibt.

Danke an Laura das ich dabei sein durfte und an Papa für die informativen Erklärungen.

KLICK…